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Maximaler Komfort auf minimalem Platz

Kompaktes Zehnder Komfort-Lüftungsgerät sorgt für frische Luft in smartem Tiny House

Tiny Häuser stellen ein modernes und flexibles Wohn­konzept dar, das sich seit einiger Zeit auch hier­zulande immer größerer Beliebt­heit erfreut. Die kleinen, aber feinen Bauten symbolisieren Indivi­dualität, Mobilität und Unab­hängig­keit. Neue Wege geht in diesem Bereich das Tiny House von Schwäbisch Hall, welches nicht nur in Sachen Platz und Größe äußerst effizient ist, sondern besonders durch nach­haltige sowie intelligente Bau­weise und Aus­stattung begeistert. Ein zentraler Bestand­teil der smarten Haus­technik im „Winzlings­haus“ ist das dezentrale Kom­fort-Lüftungs­gerät Zehnder ComfoAir 70. Dieses stellt sicher, dass neben lauschender Dusche, denkendem Grill und intelli­genter Beleuch­tung das Thema Wohn­gesund­heit in Schwäbisch Hall nicht zu kurz kommt. Raum­klima­spezialist Zehnder leistet so mit inte­grierter Wärme- und Feuchte­rück­gewinnung, hoch­wertiger Filter­technologie und schließlich gesundem Raum­klima einen wichtigen Beitrag zum modernen Wohnen auf kleinster Fläche.

Zehnder

Foto: Zehnder

Zehnder

Foto: Zehnder

Wohnen ist längst zu einem zentralen Politikum der heutigen Zeit geworden. Speziell in Ballungs­räumen wachsen Mietpreise seit Jahren scheinbar unaufhalt­sam an, Tendenz: steigend. Zudem mangelt es oft an verfügbarem Bau­grund für neue Häuser. Die aktuelle Diskussion um ein Verbot von Einfamilien­häusern hat die Debatte zusätzlich befeuert. Es müssen also dringend praktikable Lösungen her, um das menschliche Grund­bedürfnis nach einem bezahlbaren und möglichst komfortablen Dach über dem Kopf auch in Zukunft befriedigen zu können. Dafür ist ein Denken „outside the box“ gefragt. Ein relativ neuer Ansatz, der sich diesem akuten Problem annimmt und dabei gleichzeitig urbanes Leben neu interpretiert, liegt im Konzept der sogenannten Tiny Houses. Dabei handelt es sich um „winzige“ (engl. tiny) aber autarke und hochwertige Häuser mit einer Grundfläche, die von Zimmer­größe bis hin zu der einer kleinen Wohnung reichen kann. Die „Häuschen“ benötigen entsprechend wenig Platz und finden diesen etwa in Gärten, Freiflächen und selbst kleinsten Bau­lücken. Die Baubewegung hat mittlerweile auch in Deutsch­land viele begeisterte Anhänger und lässt hierzulande sogar ganze Wohnparks entstehen. Die zentralen Ideale hinter dem Trend liegen darin, weniger Ressourcen zu verbrauchen und damit umwelt­verträglicher zu leben, aber zugleich auch unab­hängig und mobil zu sein.

Eines der modernsten und nachhaltigsten „Mikrohäuser“ steht im Nordosten von Baden-Württem­berg, im beschaulichen Schwäbisch Hall. Das smarte Haus von Schwäbisch Hall wurde von der bekannten, namens­gebenden Bau­sparkasse als Bauherr in Auftrag gegeben, um diese neue und moderne Art des Wohnens in Deutsch­land bekannter zu machen. Dafür absolvierte das kleine Haus eine groß­angelegte Tour durchs gesamte Bundes­gebiet, mit Zwischen­stopps u.a. in Hamburg, München und Berlin. Im Sommer 2020 fand das Tiny House dann in Schwäbisch Hall seinen vorerst festen Platz und die Tour wurde corona­bedingt im weiteren Verlauf online abgehalten. Auf 25 m2 finden Wohn- und Schlaf­bereich, sowie Küche und Bad Platz, hinzu kommt ein 22 m2 großer Garten inklusive Hochbeet mit 700 Liter Fassungs­vermögen. Entworfen und hergestellt von den beiden Berliner Architekten Andreas Rauch und Simon Becker und ihrer Firma Cabin One, zeichnet sich das Tiny House durch seine besonders nach­haltige Bauweise aus. Dazu zählen neben dem sehr geringen Material­einsatz und der Verwendung von langlebigen und natürlichen Bau­stoffen wie beispiels­weise Holz auch das aktive Energie­management und der energiesparende Einsatz der Smart Home Elemente.

Das Objekt in Schwäbisch Hall ist nämlich nicht nur Tiny House, sondern zugleich auch Smart Home. Die Wohn­fläche ist wortwört­lich bis unter die Decke vollgepackt mit intelligenten, vernetzten Technologien, die den Alltag komfortabler, sicherer und zudem energie­effizienter machen. Insgesamt kann der Energie­bedarf durch die Abstimmung der smarten Anwen­dungen um bis zu 40 % reduziert werden. Die Alarmanlage aktiviert sich beispiels­weise beim Verlassen des Hauses von allein, die Haustür schließt selbst­ständig ab und die großflächige Verglasung trübt sich, sodass Fremden die Sicht ins Innere verwehrt wird. Wasser­temperatur von Dusche und Wasch­becken sind per Sprach­befehl steuerbar, ebenso der Fernseher im Wohn­bereich und natürlich auch das Sound­system. Beim Barbecue im Smart Garden – inklusive integriertem Mäh­roboter, intelligenter Bewässerung und sensor­gesteuerter Außen­beleuchtung – sorgt ein digitaler Grill­assistent dafür, dass im wahrsten Sinne des Wortes nichts anbrennt. Dass Tiny Häuser nicht exklusiv jüngere Generationen ansprechen, zeigt folgende intelligente Funktion: Werden in einem vorher festgelegten Zeit­rahmen beispiels­weise Toilette oder Kühl­schrank nicht benutzt, benach­richtigt die smarte Haus­technik automatisch Angehörige oder Pflege­kräfte – eine Maßnahme, der bei der steigenden Anzahl an hilfs­bedürftigen Menschen in unserer Gesell­schaft eine ganz besondere Bedeutung zukommt.

Eine zentrale (Tiny-)Haustechnik in Schwäbisch Hall, die sowohl smart und nach­haltig als auch gesundheits­förderlich ist, stellt die komfortable Wohn­raum­lüftung dar. In modernen, luftdicht gedämmten Gebäuden aufgrund des minimierten Luft­austauschs ohnehin unum­gänglich, vertrauten Bauherr Schwäbisch Hall und ausführender Fach­hand­werker Florian Jipp aus Albershausen hierbei auf die Qualitäten des Raum­klima­spezialisten Zehnder aus Lahr / Schwarz­wald. Wegen des limitierten Raum­volumens entschied man sich für ein dezentrales Komfort-Lüftungs­gerät mit Zweit­raumanschluss. Zehnder ComfoAir 70 ist unsichtbar in der mit allerhand Technik gefüllten Steuerungs­zentrale unterhalb des Schlaf­bereichs unter­gebracht. Von dort versorgt es das Tiny House über zwei Luft­auslässe an der Treppe zum Schlafplatz und im Wohn­zimmer hygienisch mit Frischluft. Im Bad sowie im Küchen­bereich wird die verbrauchte Luft abtransportiert und durch den Enthalpie­tauscher nach draußen geleitet. Die Fenster können dabei stets geschlossen bleiben.

Zehnder

Foto: Zehnder

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Der groß dimensionierte Enthalpietauscher im dezentralen Komfort-Lüftungs­gerät ermöglicht eine Wärme­rück­gewinnung von bis zu 90 % und kann zudem bis zu 84 % der in der Abluft enthaltenen Feuchte „retten“ und hygienisch auf die Zuluft übertragen. Der hohe Grad an Wärme­rück­gewinnung, gepaart mit der hoch­wertigen Dämmung aus Glas­faser­verbundstoff und Faser­zement­platten sowie der energie­sparenden Smart Home Technik, senkt den Wärme­bedarf des Hauses auf ein Minimum. Durch die Feuchte­rück­gewinnung kondensiert wiederum kein Wasser am Komfort-Lüftungs­gerät. Somit können keine Verschmut­zungen durch Kondensat entstehen und die Haus­fassade bleibt stets sauber und trocken. Außerdem kann Zehnder ComfoAir 70 so bis zu einer Temperatur von -5 °C ohne Frost­schutz­regelung betrieben werden, was zusätzliche Energie einspart. Zehnder ComfoAir 70 trägt außerdem zur Lang­lebig­keit der kleinen Immobilie bei, da es überschüssige Feuchtig­keit schnell und zuverlässig aus den Räumen leitet und so nicht nur für angenehmes Raum­klima sorgt, sondern Schimmel­bildung aktiv verhindert. Dank hoch­wertiger Radial­ventilatoren und guter Dämmung verfügt das Komfort-Lüftungs­gerät über exzellente Schall­schutz­werte, wie auch Ulrich Kübler von der Bau­sparkasse Schwäbisch Hall zu bestätigen weiß: „Im Zuge der Tour haben mein Team und ich viel Zeit im Tiny House verbracht. Dank des Zehnder Lüftungs­geräts hatten wir dabei nie Probleme mit schlechter Luft oder zu hoher Feuchte – und das selbst im Hoch­sommer. Das Gerät ist uns dabei aber über­haupt nicht aufgefallen, weder optisch noch durch vernehm­bare Geräusche.“

„Das Zehnder Komfort-Lüftungsgerät ließ sich äußerst schnell und unkom­pliziert einbauen, in diesem Fall war alles an einem Vormittag erledigt“, bestätigt der Instal­lateur Florian Jipp. „Nach einer simplen Kern­loch­bohrung in die thermische Gebäude­hülle und der Bereit­stellung einer 230 V Strom­versorgung waren die Voraus­setzungen für den Einbau bereits gegeben. Ein großer Eingriff in den Wohn­raum ist also nicht nötig“ führt der Fach­hand­werker weiter aus. Hoch­wertige Luftfilter der Klasse G4 (ISO Coarse ≥ 70 %) sorgen dafür, dass stets aus­schließ­lich schadstoff­freie Luft in die vier Wände des Tiny House gelangt. Ungewollte Fremd­partikel wie Sporen, Pollen und Sand werden vorzeitig aus der Außen­luft herausgefiltert – so können selbst Allergiker entspannt durchatmen. Den regel­mäßig nötigen Austausch der Filter, genauso wie die Reinigung des Enthalpie­tauschers, können die Bewohner dabei ganz einfach selbst per Hand erledigen.

Im Bad unterstützt der Elektro-Heizkörper Zehnder Toga die hausinterne Fuß­boden­heizung. Dank integriertem Heizstab RACY-C stellt der Heizkörper die Wärme ohne vorheriges Aufwärmen bedarfs­gerecht zur Verfügung. Individuell einstell­bare Tages- und Wochen­programme sowie die integrierte Timer­funktion sorgen für zusätz­lichen Komfort. Da sich Zehnder Toga auch als Hand­tuchhalter und -wärmer eignet, können Bewohner wohlig warme Hand­tücher „vorbestellen“ – egal ob jeden Morgen über die Standard­einstellung oder spontan per App von unterwegs oder via Sprach­befehl von unter der Dusche aus. Bei laufendem Betrieb werden offene Fenster sofort erkannt und die Heizleistung entsprechend reduziert, was zusammen mit dem niedrigen Energie­verbrauch im Stand-by-Modus von maximal 0,5 W besonders nach­haltiges Heizen ermöglicht.

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt im Inselbetrieb umwelt­freundlichen und kosten­losen Strom. Dieser deckt bis zu 60 Prozent des Energie­bedarfs ab und ermöglicht dem Tiny House somit ein hohes Level an Autarkie und Unabhängig­keit von schwankenden Energie­preisen. Dank einer passenden Lade­vorrichtung kann direkt vor dem Haus sogar das Elektro­auto noch mit „haus­gemachtem“, nachhaltigem Strom aufgeladen werden. Das elf Meter lange, drei Meter breite und 3,30 Meter hohe Haus beherbergt also alles, was für ein modernes, nach­haltiges und vor allem komfortables Wohnen benötigt wird. Mit seinen gerade einmal 33 m2 Stellfläche findet das smarte Tiny House von Schwäbisch Hall dabei selbst an dicht bebauten Orten seinen Platz und kann so hoffent­lich zu einer entspannteren Wohnungs­situation in Deutsch­land beitragen.

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